Koppelgang für Turnierpferde

Wir alle lieben unsere großen Vierbeiner fast wie eigene Kinder. Es gibt immer das beste Futter, die besten Sättel, einen hervorragenden Tierarzt und wenn es sein muss einen Chiropraktiker oder Physiotherapeuten. Für unsere Pferde ist uns einfach nichts gut genug. Dabei vergessen wir aber oft, was Pferde wirklich brauchen.

Weidegang für Turnierpferde

Viele Turnierpferde bekommen von allem nur das Beste, doch nur selten bekommen sie regelmäßigen Koppelgang. Pferde sind von Natur aus ausdauernde Tiere und legen in der Natur etwa zehn bis fünfzehn Kilometer zurück. So sind sie eigentlich ständig in Bewegung. Doch gerade mit unseren teuren Turnierpferden sind wir meist übervorsichtig. Dabei stehen sich Tiere meist eher die Beine kaputt, anstatt dass sie sich auf der Koppel verletzten.

Pferde, die regelmäßig auf die Koppel (und dabei ist nicht die Rede von einem 9 Quadratmeter grossen Paddock) kommen, sind viel ausgeglichener und weniger schreckhaft. Jeder, der es einmal ausprobiert hat, weiß, dass die Tiere viel zufriedener sind und das wirkt sich natürlich auf die Leistung im Sport aus. Natürlich gibt es dabei ab und zu einmal eine kleine Schramme, es kommt jedoch eher selten zu ernsthaften Verletzungen. Daher sollte sich jeder Turnierreiter fragen, ob es für das Pferd und die Turniererfolge nicht besser ist, das Pferd regelmäßig auf die Koppel zu stellen.

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